Viele Geschichten ranken sich rund um den Döner. Viele behaupten von sich die "Erfinder" des
Döners zu sein.
Hier ein Auszug, was das net-lexikon dazu sagt, weiter unten ein paar Anmerkungen von uns dazu:
Döner
Definition, Bedeutung, Erklärung im Lexikon
Der Döner, auch als Döner Kebab (v. türkisch dönmek: "sich drehen" und kebab: "das
Gebratene") bezeichnet, ist ein türkisches Gericht, das ursprünglich aus Hammelfleisch hergestellt
wird. Inzwischen werden aber auch Rind-, Lamm- oder Hühnerfleisch verwendet.
Geschichte
Die Legende besagt, dass er in Deutschland, genauer in Berlin-Kreuzberg erfunden wurde, was
allerdings bezweifelt werden kann. Der Döner wird im 18. Jahrhundert bereits in Reiseberichten
über Kleinasien erwähnt, die von Hammelfleisch auf senkrechten, sich drehenden Spießen
berichten. Traditionell wird er allerdings nicht im Fladenbrot serviert, sondern auf Tellern
zusammen mit Reis und einer scharfen Soße angerichtet. In Istanbul gibt es Döner seit etwa 1960
zu kaufen. Eng verwandt mit dem türkischen Döner ist das griechische Gyros, das auch an einem
Drehspieß gebraten wird, allerdings aus Schweinefleisch besteht. Interessanterweise ist der
Döner - entgegen der landläufigen Meinung - aber kein türkisches Nationalgericht. Eigentlich
könnte man ihn als deutsches Nationalgericht bezeichnen, da laut Statistik der Döner McDonald's,
Bratwurst & Co bei weitem überrundet. Insgesamt werden in Deutschland pro Jahr 200-300
Tonnen*) Döner produziert und gegessen.
Was ist drin?
Im türkischen Original besteht der Döner nur aus Lamm-, Schaf- oder Hammelfleisch, in
Deutschland wird er aus Kalbs-, Rind-, Lamm-, manchmal auch aus Putenfleisch hergestellt, dem
laut einer Verordnung bis zu 60% Hackfleisch zugemischt sein darf. Diese Verordnung, der
Döner-Leitsatz, bezieht sich auf die sog. "Berliner Verkehrsauffassung". Diese legt fest wie ein
Döner zusammengesetzt sein darf und ist rechtlich bindend (tatsächlich?). Neben dem
(Hack)fleisch darf der Döner nur verschiedene Gewürze, Zwiebeln, Öl, Milch und Joghurt
enthalten. Verboten sind Wurst- und Brotreste sowie Binde- und Konservierungsmittel. Der
Fettanteil bei einem Döner liegt bei ca. 20%. *)
Durch das im Döner enthaltene Hackfleisch fällt der Döner in Deutschland unter die
Hackfleischverordnung, das heißt ein kompletter Spieß muss an einem Tag verkauft werden.
Begründet wird dies dadurch, dass Hackfleisch zu den leicht verderblichen Waren zählt und bei
längerer Lagerung gerne von Salmonellen befallen wird, die Durchfallerkrankungen auslösen
können.
Nährwertangaben
Eine Portion Döner enthält ca. 615 Kilokalorien und rund 35 Gramm Fett. Damit deckt er fast ein
Drittel der Gesamtkalorien pro Tag eines Erwachsenen und sollte nicht als nur eine "Kleinigkeit
zwischendurch" betrachtet werden.
*) Unsere Anmerkungen zur Lexikon - Definition:
So ganz können die Angaben nicht stimmen. Vor allem die Angabe der Mengen ("200-300 Tonnen
pro Jahr") können nicht mehr den aktuellen Zahlen entsprechen, denn der allein von unseren
Kunden produzierte Anteil dürfte die Menge um mehr als das 20 - fache übersteigen.